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Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung  
im Rahmen des Programmes: "Wir sind dabei!"
   

Sport, Geschichte und Kultur, Interviews und vieles mehr

Montag | 12. November 2018

25 junge Engagierte bei den Youth Olympic Games (YOG) in Buenos Aires
 

Nicht nur der Leistungssport und seine Wettkämpfe stehen bei den Olympischen Jugendspielen auf dem Programm, sondern auch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung sowie der interkulturellen Erfahrungen der jungen Sportlerinnen und Sportler. Ganz unter dem Motto der Youth Olympic Games, kurz der YOG, „Compete, Learn & Share“ fand vom 4. bis zum 22. Oktober auch das dsj academy camp der Deutschen Sportjugend in Buenos Aires statt. Die bsj Projektmitarbeiterin und dsj Juniorbotschafterin Marisa Thomann und 24 weitere junge Engagierte aus den Mitgliedorganisationen der dsj erlebten in Argentiniens Hauptstadt Sport, Geschichte und Kultur, Talks und vieles mehr.
Die Teilnehmenden des dsj academy camp vor dem Abflug in
Frankfurt im Haus des Deutschen Sports (Bild: DOSB)

Ein neues Format der YOG mit einer Eröffnungsfeier inmitten der Großstadt und Themen-Parks, in denen die Wettkämpfe zusammen mit einem spannenden Rahmenprogramm stattfanden –für jeden zugänglich und kostenfrei versteht sich - begeisterten die Bevölkerung Argentiniens und auch die Teilnehmenden des Camps. Vor allem die Wettkämpfe mit deutschen Beteiligungen wurden gespannt verfolgt und von Fangesängen begleitet. Die Delegantion um Marisa Thomann wurde ins Olympische Dorf eingeladen und konnte die deutschen Athleten mit Fragen löchern. Während der German Sports Youth Night hatten die Camp-Teilnehmenden sogar die Möglichkeit mit dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees zu sprechen. Neben den Spielen konnten die Engagierten durch ein vielfältiges Programm und die Offenheit der Bevölkerung ganz und gar in die argentinische Kultur eintauchen. Es wurde Tango getanzt, über den weltbekannten Markt in San Telmo geschlendert, das bunte und wohl bekannteste, jedoch von Gegensätzen geprägte, Viertel „La Boca“ besucht und mit dem argentinischen Grillritual „asado“ kulinarisch Argentinien kennengelernt.

Ein weiterer großer Baustein des Programms waren politische und gesellschaftliche Schwerpunkte. Die Teilnehmenden hatten die Chance mit der Menschenrechtsexpertin Sylvia Schenk zu sprechen, mit Kindern und Jugendlichen eines Straßenfußballprojekts in Kontakt zu kommen und in der Gedenkstätte exESMA über die Geschehnisse während der Militärdiktatur informiert zu werden. Auch sportpolitische Themen wurden besprochen. Dazu standen Hamburgs Innensenator Andy Grote, Veronika Rücker und Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper des DOSB, der dsj Vorsitzende, Jan Holze und die Olympionikin (Sprint) Gina Lückenkemper zur Verfügung.

Marisa Thomann zu Besuch bei einem Straßenfuß-
ballprojekt im "El Campito"
(Bild: Jan Weckelmann)


Alles in Allem war es eine wahnsinnig aufregende Zeit und eine unbeschreibliche Erfahrung. Die Stimmung der YOG und das Phänomen Olympia wurde gelebt und der olympische Gedanke soll weitergetragen werden. Motivation und Engagement war bei jedem einzelnen Teilnehmenden zu spüren und wurde durch dieses Projekt gefördert


Weitere Informationen und Berichte zum dsj academy camp bei den YOG 2018 in Buenos Aires gibts direkt auf der Seite der dsj.

Marisa Thomann (rechts) mit zweifacher Medaillengewinnerin Angelina Köhler im Olympsichen Dorf (Bild: Jan Weckelmann)

Juniorbotschafter*innen Seminar für Teilhabe und Vielfalt in Berlin

Donnerstag | 17. Mai 2018

Prothetik, Rollstuhlversorgung und inklusive Großveranstaltungen

Am Wochenende des 13.-15. April fand in Berlin das Juniorbotschafter*innen Seminar für Teilhabe und Vielfalt der dsj in Kooperation mit der DBSJ statt. Ich durfte das zweite Mal dabei sein und bin somit offizielle Juniorbotschafterin für Teilhabe und Vielfalt.    

Neben inhaltlichen Grundlagen zum Thema Inklusion, ging es am Samstag zu einem der führenden Medizintechnikhersteller, zur Firma Ottobock. Prothesen, Orthesen und Rollstühle wurden vorgestellt und konnten ausprobiert werden. Die Sonderausstellung „Passion for Paralympics“ präsentierte Technologien und Ausrüstungsgegenstände der paralympischen Athleten.

Am Sonntag stellten Special Olympic Deutschland und die DBSJ ihre inklusiven Großveranstaltungen vor. Diesen Sommer wird sowohl die Para-EM im Leichtathletik, als auch die WM im Rollstuhlbasketball in Berlin stattfinden. Am Beispiel dieser Veranstaltungen wurden Kompetenzen der Projektarbeit geschult.

Anschließend konnten wir Teilnehmenden zusammen mit der dsj-AG Teilhabe, Vielfalt und Inklusion an unseren eigenen Veranstaltungen arbeiten und die Tipps der Experten nutzen.

 

 

 

 

 

Bildquelle: www.dsj.de

neues bsj-Projekt seit Januar 2018: "Vielfalt im Sport - Wir schaffen das!"

Das oberste Ziel des geplanten Projekts ist die Öffnung für Vielfalt in der eigenen Organisation (bsj) und den Strukturen des organisierten Sports in Südbaden. Dies gelingt, indem neue Angebote bzw. Arbeitsgruppen geschaffen und diese mit bereits bestehenden Projekten der bsj verknüpft werden.

Um das Thema Vielfalt in der eigenen Organisation zu verankern, wird eine Arbeits- und Interessensgruppe gebildet, die "AG Vielfalt". Diese besteht aus ehrenamtlichen Mitgliedern des bsj Vorstands, der hauptamtlichen bsj Leitung sowie interessierten und engagierten Vereinsmitgliedern. Neue Teilnehmer*innen an dieser AG sind jederzeit willkommen.

Im Rahmen der neu konzipierten Qualifizierungsmaßnahme "bsj academy camp", werden interessierte Mitglieder von Sportvereinen (ab 16 Jahren) auf die anstehenden Aufgaben im Zusammenhang mit der Zielgruppe der sozial benachteiligten Jugendlichen vorbereitet. Die jungen Engagierten werden sensibilisiert und tragen das Thema in Form von Kampagnen in ihren Verein. Das „academy camp“ im Rahmen des Projekts fand vom 31. August bis zum 3. September 2018 in Tenero am schönen Lage Maggiore statt. Das Camp verfolgte zwei Ziele: die fachlichen und persönlichen Kompetenzen der jungen Engagierten erweitern und mit coolen Freizeitangeboten und einem sportlichen Rahmenprogramm bereichern.

Um die Zielgruppe (ab 16 Jahren) auch direkt anzusprechen und ihr den Weg in den organisierten Sport zu erleichtern, organisiert die bsj "offene Sportstunden", bei denen Jede*r kostenlos mitmachen kann. Dieses Sportangebot fungiert als Brückeninstanz zwischen den Sportvereinen und den Jugendlichen, die bisher keinen/geringen Kontakt mit dem organisierten Sport hatten. Beim so genannten „SundayFunday“ werden von ausgebildeten Sportpädagogik-Fachkräften und ortsansässigen Sportvereinen verschiedene Sport- und Bewegungsarten vorgestellt. Wir freuen uns, wenn auch ihr vorbeikommt.


Neue Fortbildung "refugees welcome" erfolgreich durchgeführt!

Donnerstag | 27. Juli 2017

Am 22. Juli 2017 fand zum ersten Mal die Fortbildung „refugees welcome- Sportangebote im interkulturellen Kontext“ statt. Austragungsort war Freiburg-Rieselfeld auf dem Vereinsgelände des „Sport vor Ort Rieselfeld“. Die Teilnehmer*innen erlebten über den ganzen Tag hinweg interessante Vorträge, Praxiseinheiten, Sensibilisierungen und „best practice-Beispiele“.

Inhalte waren die Themen Integration im Sport, Stärkung der interkulturellen Kompetenzen und Sport & Sprache. Mit unterschiedlichen Methoden und Spielen wurde das theoretische Hintergrundwissen von den Referent*innen zum praktischen Erleben aufbereitet.
Ein besonderes Highlight war die nachgestellte Pressekonferenz mit Haben Yemane und Peter Dembeck, die über Ihre Erfahrungen der Flucht und Ankunft bzw. der Flüchtlingsarbeit berichteten.
Alles in allem war diese Fortbildung ein Erfolg und konnte die Erwartungen der Mitwirkenden nach eigenen Angaben erfüllen.

Wir wünschen nun allen Teilnehmer*innen viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

bsj nimmt erfolgreich am PFIFF-Projekt teil!

Donnerstag | 16. März 2017

Seit nun 2,5 Jahren beteiligt sich die badische Sportjugend Freiburg erfolgreich am „Projekt für inklusive Freizeit Freiburg“ des Paritätischen Wohlfahrtsverband.

 

Abschlussveranstaltung des PFIFF-Projekts am 21.2.17                                 Viel Spaß beim inklusiven Familie-Sport-Tag im Strandbad

Mit der Bildungsreferentin Britta Dörflinger konnte dadurch eine Behindertenbotschafterin für die bsj Freiburg ausgebildet werden.

Inhalte der Ausbildung waren:
Was ist Inklusion, Abbau von Kommunikationsbarrieren, rechtliche Fragen, barrierefreie Veranstaltungen,
leichte Sprache, uvm.

Über 20 Vereine und Einrichtungen aus Freiburg nahmen an den Schulungen und der Prozessbegleitung teil. Durch diese Kooperationen entstand unter anderem ein toller, inklusiver
Familien-Sport-Tag im Strandbad 2016, bei dem die bsj maßgeblich beteiligt war.

Ebenso wirkte die Sportjugend bei der Abschlussveranstaltung von „PFIFF“ am 21.02.17 mit.
Mit der Überreichung des Zertifikats an Frau Dörflinger wird ihre Aufgabe als Verantwortliche und Ansprechpartnerin für Inklusion gestärkt.

Sie wird weiterhin inklusive Angebote und Maßnahmen erarbeiten, evaluieren und weiterführen.

Mach mal bunt! 2017

KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH !


 

       Details:

     * Für alle Trainer und Übungsleiter (im Kinder- und
        Jugendsport) aus ganz Baden-Württemberg.

     * Es ist keine Vorerfahrung im Bereich „Vielfalt im
        Sport“nötig.

     * Das Forum ist kostenlos!

     * Der Veranstaltungsort ist barrierearm
        (Assistenz, Audiosystem oder Gebärdendolmetscher ...
         sind auf Anfrage möglich.)

     * Den Zeit- und Referentenplan findest du hier!

     * Du kannst am Vormittag und am Nachmittag je einen
        Workshop belegen.
 

Mach mal bunt!

Mittwoch | 01. März 2016

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MACH MAL BUNT!

Motivierte Teilnehmer und abwechslungsreiche Inhalte zum Thema Vielfalt im Sport.

„Mach mal bunt“, das war der Titel des Forums „ Vielfalt im Sport“ am 30. April in der Südbadischen Sportschule Steinbach.

Die Badische Sportjugend Freiburg in Kooperation mit der Baden- Württembergischen Sportjugend regte an diesem Tag  Interessierte  aus Sportvereinen und Sportverbänden an, sich mit dem Thema Inklusion, Integration durch Sport und Sport mit Flüchtlingen auseinanderzusetzen.

Nach der Begrüßung durch Dr. Erwin Grom wurden in einem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Welsche (KH Freiburg) zunächst die Begriffe Inklusion, Integration und Interkulturalität genauer erläutert und erste Denkanstöße gegeben.
Wie bringen wir Vielfalt in unsere Kultur? Wie gehen wir damit um und welche Voraussetzungen sind dafür notwendig?Für die Beantwortung dieser Fragen profitierten die Teilnehmer von mehreren verschiedenen Impulsvorträgen in unterschiedlichen „offenen Räumen“. Über folgende Themen wurde rege diskutiert: Der inklusive Sportverein, Integration durch Sport, Sport mit Flüchtlingen und Best Practice Beispiele zu Inklusion. Die Teilnehmer konnten selbst entscheiden, welche Angebote sie besuchen.Zusätzlich wurden Projekte und Studien zum Thema Inklusion im Sport vorgestellt, um den Interessierten aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt Inklusion auch in ihrem Verein umzusetzen.  Die Teilnehmer stellten Fragen an die Referenten und es folgte ein offener Austausch.
Des Weiteren präsentierten sich der PTSV Jahn, die bsj Freiburg, Leon Bär (Uni Freiburg), Anpfiff ins Leben e.V., sowie Vivian Hösch (Paralympics Teilnehmerin) in Form von Infoständen zum Thema Inklusion im Sport. Neben der Theorie sorgten der Rollstuhlparcours und die Schießanlage von Vivian Hösch für praktische Abwechslung. Somit hatten die Teilnehmer die Möglichkeit selbst aktiv zu werden.
Anschließend fand ein Austausch zwischen allen Referenten und den Teilnehmern bei der Podiumsdiskussion statt.
Dabei schilderten unter anderem Vivian Hösch sowie Max Gräßlin von eigenen Erfahrungen in ihrem Alltag.
Deutlich bei der Diskussion wurde auch die Notwendigkeit der weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema „Vielfalt im Sport“.
Laut Dr. Erwin Grom  ist „ein Wort nichts wert, das nicht in die Tat umgesetzt wird“.
Nach der Podiumsdiskussion machten sich die Teilnehmer mit vielen neuen Ideen, Impulse, praktischen Beispielen und vor allem frischer Motivation auf den Heimweg.

Hier ist niemand normal- das ist normal!

Am 23. Februar 2016 fand zum ersten Mal die Fortbildung „Vielfalt und Inklusion im Kinder- und Jugendsport statt“. Austragungsort war Freiburg-Rieselfeld auf dem Vereinsgelände des „Sport vor Ort Rieselfeld“.
Die 10 Teilnehmer*innen erlebten über den ganzen Tag hinweg interessante Vorträge, Mitmach-Aktionen, Sensibilisierungen und Praxisbeispiele. Inhalte waren die Themen Inklusion im Sport, Stärkung der interkulturellen Kompetenzen und Sensibilisierung für Heterogenität.
Mit unterschiedlichen Methoden und Spielen wurde das theoretische Hintergrundwissen von den beiden Referentinnen Ina Unruh-Mohrbacher und Britta Dörflinger auch zum praktischen Erleben aufbereitet. Zusammen mit den Teilnehmer*innen wurde überlegt, diskutiert und in der Praxis ausprobiert wie der Sport z.B. für einen blinden Menschen, einen Gehörlosen oder einen Rollstuhl-Fahrer gelingen kann. Dazu wurde ein Perspektivenwechsel vorgenommen, indem die Teilnehmenden eine Augenklappe aufzogen, sich in einen Rollstuhl setzten oder Kopfhörer über den Ohren trugen und nichts gesprochen haben. Die Teilnehmer*innen bekamen somit einen anderen Blick dafür, welchen Barrieren die Menschen mit Behinderung ausgesetzt sind, aber auch was diese trotzdem leisten können und wo es Chancen und Grenzen gibt. Bei der Methode „Identitäts-Blume“ lag der Fokus auf der Eigenreflexion und Wahrnehmung, den Teilnehmer*innen wurde dadurch bewusst, dass alle Menschen die Welt durch ihre eigene „Brille“ wahrnehmen, die geprägt ist von den individuellen Voraussetzungen und Erfahrungen.

Alles in allem war diese Fortbildung ein Erfolg und konnte die Erwartungen der Teilnehmer*innen nach eigenen Angaben erfüllen. Besonders hervorzuheben ist auch die tolle Atmosphäre und der lebhafte Austausch, welcher innerhalb der Gruppe entstand. Die bsj ist sich sicher: diese Fortbildung war nicht die letzte dieser Art!

 

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